Nach oben

Retail Toolkit – Designing for Flexibility

Um im Wettbewerb relevant zu bleiben, müssen die Ladenbausysteme heute in der Lage sein, sich an ständig wechselnde Produktpaletten und Programmkonzepte anzupassen. Die erfolgreichsten Retail-Konzepte überschreiten die Grenzen zwischen den traditionellen Kategorien. Bei solchen Konzepten ist manchmal schwer zu erkennen, ob man ein Geschäft, eine Galerie, einen Veranstaltungsort oder ein Café betritt – wenn man das Ladenschild über der Tür außer Acht lässt. Es gibt kaum eine Garantie dafür, dass das Programm, das Sie zuletzt gesehen haben, auch bei Ihrem nächsten Besuch noch vorhanden ist.

"Das Ladeninnere muss sich in einem anderen Tempo bewegen"

Dieser Wandel ist darauf zurückzuführen, dass Verbraucher das Interesse an Beziehungen zu Einzelhändlern verlieren, die sich ausschließlich über den Akt des Einkaufs definieren. Heutige Verbraucher möchten die Marke „erleben“. Diese Entwicklung eröffnet Retailern die unterschiedlichsten Möglichkeiten, engere Beziehungen zu ihren Kunden aufzubauen – sei es bei einem Drink, einem Abendessen oder einer Diskussion am runden Tisch. Aber selbst die einfachste Strategie, von Tages- auf Abendprogramm umzuschalten, wird für Einzelhändler, die noch immer dem festgefügten Laden-Layout-Konzept des vorigen Jahrhunderts anhängen, zu einem anstrengenden Kampf. Heute muss die Retail-Fläche so beweglich wie möglich sein, um bei den Kunden zu einer festen Größe zu werden.

Das heißt nicht, dass Produkte ihren Platz im Laden verloren haben – ganz im Gegenteil, aber das Ladeninnere muss sich in einem anderen Tempo bewegen. Nehmen wir eine der weltweit führenden Sportmarken als Trendsetter: Die neuesten Geschäfte von Nike haben Lagerbestände, die genau auf den Standort zugeschnitten sind und sich wöchentlich (und manchmal sogar noch schneller) ändern. Da die digital erfassten Verbraucherdaten zunehmend maßgeschneiderte Produktangebote ermöglichen und die Just-in-Time-Produktion den Umsatz beschleunigt, müssen immer mehr Branchen eine Laden-Infrastruktur einführen, die diesem Tempo entspricht.

Um mit diesem Tempo der Produkt- und Leistungsänderungen Schritt zu halten, erfordern heutige Ladenbausysteme ein höheres Maß an Design und Technik als alle früheren Generationen. Sie müssen gut lesbar und in der Lage sein, eine Vielzahl von Produkten zu kommunizieren, einen Raum zu strukturieren, ihn aber auch flexibel zu halten, unglaublich robust zu sein und gleichzeitig höchste ästhetische Ansprüche zu erfüllen.

Aus diesem Grund sind die Systeme von Visplay perfekt positioniert. Sie sind in der Lage, Flexibilität in den Mittelpunkt des Einzelhandelsangebots zu stellen.

Mit dem schlichten Struktursystem Qubo P/L lassen sich elegante und schlanke Aufbauten wie Kuben, Regale, Tische, Podeste und Gondeln realisieren. Dank der Elektrifizierungsfunktion können die universellen Strukturen mit Licht, auch in Form von LED-Tablaren, und mit digitalen Geräten ausgestattet werden.

Einfacher geht es kaum: Die Tablare werden eingelegt, und schon sind die LED-Leuchten eingeschaltet bzw. digitale Endgeräte werden mit Strom versorgt. Qubo P/L ist flexibel, erlaubt die Verstellung von Einheiten in der Höhe und lässt sich ohne Schrauben auf- und umbauen.


Veröffentlichungsdatum:05.09.2019
Bilder: Roman Thomas