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Konzepte für Verkaufsräume verschiedener Branchen

An der Messe EuroShop haben wir 2017 anhand von imaginären Verkaufsräumen für verschiedene Branchen unsere Retail-Visionen gezeigt. 2020 haben wir diese Konzepte gemeinsam mit unseren Partnern Vizona und Ansorg und der Kreativagentur Kemmler Kemmler weiterentwickelt und an aktuelle Anforderungen angepasst.

Der stationäre Handel ist unter Druck: Die Mietpreise in den Innenstädten steigen, der Online-Handel verspricht entspanntes Einkaufen von Zuhause, die junge Generation ist konsumkritischer und erlebnisorientierter als ihre Eltern – und dann ist da noch die Corona-Pandemie. Gleichzeitig steigt das Bewusstsein der Konsumenten und es wird Nachhaltigkeit eingefordert.

Wie der stationäre Handel der Zukunft aussehen kann, zeigen wir an Beispielen für die vier Shopping-Kategorien Health & Beauty, Fashion, Mobility und Food – die aber so miteinander verwoben sind, dass hybride «Shared Spaces» entstehen. Denn wir sehen einen Wandel von monothematischen Stores zu gemeinschaftlich und kooperativ genutzten Erlebnis- und Einkaufsorten.

Mood Bar zwischen Fashion und Mobility

An einem Bildschirm wird mit einem Eyetracking-Tool die aktuelle Stimmung des Kunden ermittelt und den drei Stimmungsarten Active, Balanced und Free-Spirited zugeordnet. Diese dienen als Grundlage für den Smoothie, der nun zubereitet und angeboten wird.

Im Rahmen von Multi-Lane verläuft Strom, so dass der Bildschirm ohne Verkabelung integriert werden kann.

Fashion

Die Lichtstimmung in der Umkleidekabine wird ebenfalls auf die ermittelte Stimmung des Kunden eingestellt, um ihm ein optimales Umfeld zur Anprobe zu bieten.

Die Deckenschienen von Multi-Lane dienen dazu, die Beleuchtung zu steuern, Warenträger einzuhängen und mit Netzen die Decke abhängen zu lassen. Und an der Wand und im Mittelraum sorgt Qubo 25 P/L in Champagnergold für einen edlen Akzent.

Eine Kamera ist auf den Innenraum gerichtet und trackt die Anzahl der Personen. Wenn viele Menschen im Store sind, werden auf dem Monitor im Schaufenster sanfte Bewegungen gezeigt. Sobald es innen leer wird, werden die Filminhalte dynamischer, um die Aufmerksamkeit der Fußgänger zu erregen und sie in den Store zu locken.

Das Schaufenster ist mit Multi-Lane und drei Schienen-Ebenen umgesetzt: für Beleuchtung, eingehängte Rückwände als Trennung zum Verkaufsraum, Warenträger, Monitore und Kameras.

Mobility

Hier kann die Kundin ein auf ihre Stimmung angepasstes Instore-Fahrerlebnis genießen. Um sie weiter zu überzeugen, sind die Filminhalte in der Kabine und an der Wand ebenfalls auf ihre in der Moodbar ermittelte Stimmung angepasst.

Der Aufbau im Mittelraum ist mit Omnio P/L umgesetzt und die Kunstinstallation an der Wand auf Basis von Mono 20 P/L wird je nach Kundenstimmung mehr oder weniger in Szene gesetzt.

Übergang von Mobility zu Health & Beauty

Im Übergang von Mobility zu Health & Beauty werden die Sinne der Kunden mit synthetischen Raumdüften einer Duftbar angeregt. Und weil die Kundinnen und Kunden hier noch den Gedanken der zuvor erlebten Mobility-Welt nachhängen, sind die Düfte von wohlriechenden automobilen Geruchselementen wie Gummi oder Leder inspiriert und verändern sich auf der Haut individuell – als optimaler Übergang in die Welt des Wohlbefindens von Health & Beauty.

Health & Beauty

Im Bereich Health & Beauty lässt ein «Detox-Room» die Kunden ihren Alltagsstress vergessen. Hier kommen sie zur Ruhe, bevor sie entspannt zum Einkauf starten.

Nachhaltige Materialien der Invisible-Change-Wand, Organoid Wand-Paneele und Clarea LED-Tablare mit einer schlichten Lichtkante sorgen für eine so natürliche wie elegante Inszenierung. Ein Highlight ist auch das Mittelraummöbel mit integriertem Self-Check-Out-System, umgesetzt mit Omnio P/L.

Eine fantasievolle Inszenierung im Schaufenster, gerahmt von schwebend wirkenden Omnio P/L-Aufbauten mit integrierter LED-Beleuchtung zeigt die vielseitigen Möglichkeiten der Systeme von Visplay auf

Übergang von Health & Beauty zu Food

Im Auch hier wurde anhand einer Produktkombination – Omnio P/L mit Multi-Lane – aufgezeigt, dass den Möglichkeiten der Visplay-Systeme kaum Grenzen gesetzt sind: mit einem in das System integrierten, abgehängten Kräutergarten mit Pflanzen, die sowohl für Öle im Health & Beauty, als auch im Food-Bereich verwendet werden.

Food

Um zu veranschaulichen, dass im Food-Bereich das Thema Regionalität immer wichtiger wird, wurden hier kleine Parzellen zum Anbau von Pilzen integriert.

Elektronische Preisschilder zeigen den Preis der Produkte, die mit Hilfe einer App gescannt und direkt bezahlt werden können. Gleichzeitig empfiehlt die App komplementäre Produkte, weist bei Interesse den Weg zu ihnen und lässt an den entsprechenden elektronischen Produktpreisschildern kleine LED-Lampen aufleuchten.

Übergang von Food zu Fashion

Hier wird das Thema Pilz weiter bespielt – nicht als Nahrungsmittel, sondern als Basis für nachhaltiges Pilzleder: Aus dem Zunderschwamm lassen sich Taschen oder Accessoires herstellen.